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Griechenland bei den Gedenkveranstaltungen in Mauthausen anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung des nationalsozialistischen Konzentrationslagers (11. Mai 2025)Griechenland bei den Gedenkveranstaltungen in Mauthausen anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung des nationalsozialistischen Konzentrationslagers (11. Mai 2025)
Griechenland bei den Gedenkveranstaltungen in Mauthausen anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung des nationalsozialistischen Konzentrationslagers (11. Mai 2025) – Teilnahme an der österreichischen „Internationalen Denkmalausstellung für Mauthausen“
Auch in diesem Jahr war Griechenland bei den Gedenkfeierlichkeiten am Sonntag, den 11. Mai 2025, anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen in Oberösterreich vertreten. Eine Delegation der Griechischen Botschaft in Wien unter der Leitung von Botschafter Herrn Georgios Iliopoulos legte sowohl am zentralen Mahnmal als auch an den beiden griechischen Denkmälern des ehemaligen Lagers Kränze nieder.
In diesem Jahr ehrt Griechenland mit besonderem Respekt und anlässlich der Teilnahme an der „Internationalen Denkmalausstellung für Mauthausen“, die von der österreichischen Gedenkstätte Mauthausen (Mauthausen Memorial / KZ-Gedenkstätte) organisiert wurde, die Opfer und überlebenden Häftlinge des Lagers mit Herkunft aus Kreta. Für diese wurden Denkmäler in Agia Roumeli, Lakkoi und Sougia in der weiteren Region von Chania errichtet. Im griechischen Ausstellungsbeitrag, der voraussichtlich ein Jahr lang in der Nähe des griechischen Nationaldenkmals verbleiben wird, sind eindrucksvolle Fotografien und Texte zu diesen drei Denkmälern zu sehen. Ebenso wird das immaterielle Gedenken gewürdigt, wie es symbolisch in der international bekannten „Mauthausen-Ballade“ von Mikis Theodorakis Ausdruck findet. Dieser vertonte vier Lieder aus dem Werk „Mauthausen“ von Iakovos Kambanellis, einem Überlebenden des Lagers.
Die Koordination des Ausstellungsmaterials übernahm die Sondergesandte des griechischen Außenministeriums für die Bekämpfung des Antisemitismus und die Wahrung des Gedenkens an den Holocaust, Botschafterin Frau Chrysoula Aliferi. Wertvolle Unterstützung leisteten zudem die Regionaleinheit Chania und der Fotograf der Denkmäler Herr Vasileios Markakis sowie Frau Regina Kounio, Tochter des griechischen Juden aus Thessaloniki Herrn Heinz Kounio – überlebender Häftling in Mauthausen, Ebensee und anderen Lagern – und Autor des Buches „Ich habe den Tod überlebt – Das Tagebuch der Nummer 109565“.
Anlässlich der Ausstellung nahm an der diesjährigen griechischen Delegation auch der Sonderberater des Vizegouverneurs der Region Chania, Herr Sifis Markakis, der Fotograf Herr Vasileios Markakis sowie der Journalist der lokalen Zeitung „Chaniotika Nea“, Herr Georgios Konstas, teil. Ebenfalls anwesend waren der Präsident des Marinemuseums Kretas, Herr Emmanouil Petrakis, sowie Herr Giannis Platsidakis, Sohn des verstorbenen Mauthausen-Überlebenden Georgios Platsidakis, der die Errichtung des Denkmals in Lakkoi, Chania, initiiert hatte.















